ANKÜNDIGUNGEN

Das Erbe des Vietnamkriegs: Verbrechen, Flucht, Aufarbeitung

27. November 2014, 19:00 Uhr, ECCHR

Veranstalter: ECCHR

 

mit

 
Nghia Nuyen, Künstler, dessen Werke das ECCHR derzeit in der Ausstellung „Secret of Return“ zeigt

 

Prof. Bernd Greiner, Historiker und Politikwissenschaftler am Hamburger Institut für Sozialforschung
 

Der Künstler Nghia Nuyen, floh im Alter von 14 Jahren mit seiner Familie aus Saigon, wurde vom Schiff ‚Cap Anamur’ des ‚Deutsche Notärzte e.V.’ aufgenommen und ist seit 1981 in Deutschland beheimatet. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit den immer noch spürbaren Folgen des Vietnamkriegs und seiner persönlichen Erfahrung von Flucht.

 

Der Wissenschaftler Bernd Greiner analysiert in seinem Buch Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (2007), weshalb sich die USA auf den Krieg einließen, warum sie ihn selbst im Wissen um die unausweichliche Niederlage weiter führten und warum sie die massenhaften Kriegsverbrechen bis heute weder moralisch noch juristisch aufgearbeitet haben.
Nuyen und Greiner – zwei Perspektiven auf einen Krieg, dem sich das ECCHR in dieser Veranstaltung widmet.

Wir bitten um Anmeldung unter info@ecchr.eu und freuen uns auf Ihr Kommen!

Menschenrechte und Geschlecht

11. Dezember 2014, 19:00 Uhr, Humboldt Universität Berlin

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

 

Veranstalter: ECCHR, Deutsches Institut für Menschenrechte, Law & Society Institute Berlin und Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien

 

mit den Autor*innen: Minou Banafsche, Lucy Chebout, Sarah Elsuni, Matthias Lehnert, Ulrike Lembke (Hrsg.), Tillmann Löhr, Katja Rodi, Beate Rudolf, Friederike Wapler und Anna von Gall (ECCHR)

 

Gleichheit ist die unverzichtbare Basis für den Genuss der Menschenrechte aller – ohne sie können Menschenrechte keine auch nur annähernd universelle und damit letztlich gar keine Geltung beanspruchen. Trotzdem spielen die Gleichberechtigung der Geschlechter und das Verbot der Geschlechtsdiskriminierung als wesentliche Facetten von Gleichheit im deutschsprachigen Menschenrechtsdiskurs jenseits von „Frauenrechten“ kaum eine Rolle. Der Band erschließt erstmals systematisch das Feld der Intersektionen von Menschenrechts- und Geschlechterfragen.