ANKÜNDIGUNGEN

Kampf Gegen die Straflosigkeit. Argentiniens Militärs vor Gericht

ECCHR-Büro, 27. September 2010, 19.00 Uhr

Wolfgang Kaleck präsentiert sein neues Buch und diskutiert mit Gästen

tl_files/Bilder/Kaleck Titel.jpgWolfgang Kaleck skizziert in diesem Buch das Argentinien unter der Militärjunta in der Zeit von 1976 bis 1983, in der 30.000 Oppositionelle verschwanden und Hunderttausende gefoltert oder ins Exil getrieben wurden; aber auch die berühmten Mütter der Plaza de Mayo mit ihren weißen Kopftüchern, die trotz Repressalien nicht aufgehört haben, nach den Verschwundenen zu fragen. Die juristische Aufarbeitung der Junta- Zeit begann in Buenos Aires zwar sofort nach ihrem Ende, aber auf Druck des damals noch starken Militärs wurden die Angeklagten amnestiert...

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Kampf gegen die Straflosigkeit in Argentinien

Heinrich-Böll-Stiftung, 28. September 2010, 18.30 Uhr

Podiumsdiskussion mit dem Journalisten Horacio Verbitsky, dem Bundesrichter Daniel Rafecas, dem Opferanwalt Rodolfo Yanzon, der Mitarbeiterin von H.I.J.O.S Paloma Montes Araya und Wolfgang Kaleck. Moderation: Dr. Estela Schindler

Lateinamerika kämpft bis heute mit dem Vermächtnis von Diktaturen und Bürgerkriegen der 70er und 80er Jahre. Die Aufarbeitung und Ahndung schwerer Menschenrechtsverletzungen von Seiten des Staates ist jahrelang ausgeblieben. In den letzten Jahren kam es jedoch in Argentinien, Chile, Peru, Uruguay und Paraguay zu einer Welle von Gerichtsverfahren gegen Menschenrechtsverletzer. Auch in Argentinien haben die Angehörigen der 30.000 Verschwundenen der Diktatur der Militärjunta (1976-83)  nach dem großen Junta-Prozess 1985/1985 ein Jahrzehnt lang keine Antwort auf ihren Ruf nach Gerechtigkeit erhalten. Aber sie haben nicht aufgegeben.

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Der Kampf gegen Straflosigkeit am Beispiel von Argentinien

Europäisches Parlament, Brüssel, Raum: PHS 1A002

30. September 2010, 15.00-16.45

Mit dem Richter Daniel Rafecas, dem Opferanwalt Rodolfo Yanzon und Wolfgang Kaleck

Auf der öffentlichen Anhörung: "Der Kampf gegen Straflosigkeit am Beispiel von Argentinien", die hier online zu verfolgen ist, sprechen der Richter Daniel Rafecas, der die ersten Prozesse gegen argentinische Militärs geführt hat, der Opferanwalt Rodolfo Yanzon und Wolfgang Kaleck. Rodolfo Yanzon ist der langjährige Rechtsanwalt deutscher Folteropfer und Verschwundenen in Argentinien. ECCHR-Interviews mit Rodolfo Yanzon über die aktuellen Diktaturprozesse und mit Wolfgang Kaleck über die Vorgeschichte der Verfahren finden Sie hier.
Das vorläufige Programm zum Download:

South-Korean Human Rights Movement and the North-Korean-Problem – Some Lessons for Global Human Rights Movement

ECCHR OFFICE, 6 October 2010 at 6 pm

WITH PROF. HYO-JE CHO

South Korea is often said to have achieved a rare combination of industrialization and democratization among developing countries in a short period of time. In this process one cannot underestimate the role of the pro-democracy human rights movement in the democratization and political liberalization of the country. Although the legitimacy, visibility, and moral fortitude of the human rights movement in South Korea were largely undisputed, the movement has recently been scrutinized for its perceived lack of interest with regard to the growing concern about human rights situation in North Korea. What made the traditional human rights movement reluctant to engage with the North Korean human rights issue?

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