NEUESTE PUBLIKATIONEN

ECCHR-Jahresbericht 2013

Mai 2014

ECCHR (Hrsg.)

Ob hochrangige britische Militärs, ein kolumbianischer Botschafter in Österreich oder Manager der Nestlé AG; ob Folter, Vergewaltigungen oder Verschwindenlassen; ob im Irak, in Kolumbien oder Sri Lanka – die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Das ECCHR hat zu diesen Fälle und Themen auch in den vergangenen Monaten juristische Verfahren initiiert, geführt und unterstützt. Der Jahresbericht 2013 bietet einen Überblick über Ziele und Arbeit des ECCHR.

Die Bilder im aktuellen Jahresbericht stammen von dem chilenischen Fotojournalisten José Giribás und sind seit September 2013 in den Räumen des ECCHR zu sehen. Die Fotografien entstanden in den 80er Jahren in Chile und zeigen vor allem den Widerstand gegen das Regime von Augusto Pinochet.

Globalisierung der Wirtschaft – Privatisierung der Arbeitskontrollen? Europa und Deutschland müssen klare Standards für den Umgang mit menschenrechtlichen Risiken in der Lieferkette schaffen

ECCHR-Policy Paper, Mai 2014

ECCHR (Hrsg.)

Die verheerenden Brände in Textilfabriken in Bangladesch und Pakistan im Herbst 2012 sowie der Zusammensturz eines Gebäudekomplexes mit mehreren Nähfabriken im Frühjahr 2013 haben eines klargemacht: Den Preis für die Produktion für den westlichen Markt bezahlen viele Arbeiterinnen und Arbeiter mit ihrer Gesundheit oder sogar mit ihrem Leben. Katastrophen waren zwar bisher die Ausnahme, alltäglich ist aber die Ausbeutung und Diskriminierung der Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan.

 

Die Verantwortung europäischer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland: Wie weit reichen die Sorgfaltspflichten von Unternehmen für ihre Tochtergesellschaften?

ECCHR-Policy Paper, Oktober 2013

ECCHR (Hrsg.)

Die Fälle Danzer, Nestlé und Lahmeyer

 

Wenn Unternehmen im Ausland direkt oder über Tochterunternehmen tätig sind, wird die Frage nach der Verantwortung von Unternehmen für Menschen-rechtsverletzungen relevant. In der EU schützen das nationale und europäische Arbeitsrecht, wie auch das Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, relativ umfassend die Menschenrechte der Bevölkerung innerhalb des EU-Territoriums. Außerhalb der EU existieren oft weniger Schutzmechanismen oder die bestehenden Gesetze werden von lokalen Behörden unzureichend umgesetzt; vielfach werden Gewerkschaften und andere Organisationen verfolgt.

 

Fokus: Asien - Neuer regionaler Fokus und strategische Zusammenarbeit in Süd- und Ostasien

Oktober 2013

ECCHR (Hrsg.)

Seit Jahren ist das ECCHR punktuell in asiatischen Ländern tätig. Allerdings fehlte uns anders als in Lateinamerika zu Beginn der direkte Zugang zu örtlichen Partnern und deren Know-how. Das Jahr 2013 war in dieser Hinsicht ein Durchbruch. Innerhalb des letzten Jahres haben wir zahlreiche Möglichkeiten erschlossen, gemeinsam mit örtlichen Partnern Menschenrechtsverletzungen in Süd- und Ostasien zu bekämpfen.


Der Hintergrundbericht Fokus: Asien – Neuer regionaler Fokus und strategische Zusammenarbeit in Süd- und Ostasien beschreibt die Entwicklung unserer Asien-Arbeit.

Zwangs- und Kinderarbeit in Usbekistan. Wie effektiv ist der OECD-Beschwerdemechanismus?

ECCHR-Studie, Mai 2013

ECCHR (Hrsg.)

Dies ist eine Evaluierung unserer OECD-Beschwerden gegen sieben europäische Unternehmen, die Baumwolle aus Usbekistan beziehen. Baumwolle wird dort unter massivem Einsatz von staatlich organisierter Zwangs- und Kinderarbeit geerntet. Alle Verfahren sind abgeschlossen. Dies haben wir zum Anlass genommen, die Auswirkungen der Beschwerden auf die Situation in Usbekistan und die Effektivität des OECD-Verfahrens als solches umfassend auszuwerten.

ECCHR-Jahresbericht 2012

April 2013

ECCHR (Hrsg.)

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die Schwerpunkte der Arbeit des ECCHR im Jahr 2012. Im Vordergrund standen die Bekämpfung der Straf­losigkeit in Kolumbien und die kritische Würdigung des zehnjährigen Bestehens des Internationalen Strafgerichtshofs und des deutschen Völkerstrafgesetz­buchs. In den Bericht integriert wurden die fotografische Installation „El Hotel“ der argentinischen Künstler Azul Blaseotto und Eduardo Molinari.

"Making corporations respond to the damages they cause"

November 2012

ECCHR (Hrsg.)

Die praxisorientierte Broschüre wurde gemeinsam mit MISEREOR und „Brot für die Welt“ erstellt. Sie behandelt praktische und juristische Aspekte von strategischen Klagen gegen transnationale Unternehmen auf angemessene Entschädigungen für Menschenrechtsverletzungen. „Making corporations respond“ wirft einen Blick sowohl auf mögliche Wege der Prozessführung als auch auf außergerichtliche Ansätze.