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Die Verantwortung Syngentas für Pestizid-Vergiftungen
15. Dezember 2011 Zusammen mit der Erklärung von Bern (EvB)
hat das ECCHR eine Studie zur Verantwortung des Konzerns Syngenta für
Vergiftungen, die durch das von Syngenta produzierte Pestizid Paraquat verursacht werden, veröffentlicht.
Der Autor der Studie,
Rechtsanwalt Robert Grabosch, untersucht den Umfang der Verantwortung Syngentas am
Maßstab der UN-Leitsätze
für Wirtschaft und Menschenrechte. Eine derartige Anwendung der UN-Leitprinzipien
ist erstmalig.
ECCHR unterstützt Betroffene von Unternehmens-unrecht vor dem US-Supreme Court
Im Jahr 2011 hat das ECCHR zusammen mit dem Center for Constitutional Rights
(USA), weiteren Partnerorganisationen und zwei internationalen Experten zwei
Rechtsgutachten (Amicus Briefs) beim US-amerikanischen Supreme Court
eingereicht. Der oberste Gerichtshof ist von den Klägern im sogenannten
Kiobel-Fall angerufen worden und muss über die Frage entscheiden,
ob der Alien Torts Claims Act (ATCA) auf Unternehmen als juristische Personen
des Privatrechts anwendbar ist.
ECCHR-Studie zur Haftung von Unternehmen mit konkreten Vorschlägen für Gesetzesreformen
4. April 2011 In
Zusammenarbeit mit Misereor und Brot für die Welt hat das ECCHR eine neue
Studie zur Haftung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen mit konkreten
Vorschlägen für Gesetzesreformen veröffentlicht. Über mehrere Monate hinweg
wurden Fälle von Menschenrechtsverletzungen durch europäische Unternehmen in
Lateinamerika recherchiert und auf mögliche nationale, internationale und
transnationale Rechtswege für die Betroffenen hin analysiert.
ECCHR kritisiert Entwurf der UN von Leitprinzipien für Unternehmen und schlägt wesentliche Änderungen vor
27.1.2011 Dieses Jahr
wird der UN Sonderbeauftragte für Unternehmen und Menschenrechte, John Ruggie,
dem Rat für Menschenrechte der Vereinten Nationen "Guiding
Principles" für Menschenrechte im Unternehmenskontext zur Abstimmung
vorlegen. Das ECCHR kritisiert den Entwurf in
seinem Positionspapier deutlich.